Herzlich willkommen bei der Pfalzpfoten Hundeschule

 

"Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben,
aber dennoch die Möglichkeit sie zu bekommen."
(Robert Lembke)

 

News: Seminar "Die Rassen des Hundes" mit Gerd Leder am 5. Mai 2012

 

Elke Obertinski

Hundeerziehung bedeutet die Auseinandersetzung mit einem sozialen Lebewesen.

Leider geht in unserer heutigen Gesellschaft das eigentliche Thema, nämlich der Hund, sehr oft verloren.

Antiautoritäre Erziehung wird in Büchern sowie Funk und Fernsehen groß geschrieben und es wird mit Leckerli und sanfter Stimme geworben, das Beste aus dem Tier herauszuholen.

Doch wo bleibt die artgerechte Hundehaltung? Wo bleibt die Beziehung zwischen den Sozialpartnern Mensch & Hund?

Und wo bleibt der Spaß?

Oft wird einem Ring Fleischwurst mehr Bindungspotenzial zugesprochen als der eigenen Person.

Die Aufgabe eines guten Hundetrainers besteht sicher nicht darin, alle Hunde über einen Kamm zu scheren, noch darin eine Hundestunde auf "Sitz", "Platz" und "Bleib" zu beschränken und die Menschen außerhalb des Hundeplatzes mit ihren Problemen alleine zu lassen.

Wer kennt sie nicht, die Situationen im Alltag, in denen man einfach überfordert ist und nicht weiß wie man das Verhalten des Hundes angemessen beeinflussen kann oder Grenzen so setzt, dass sie für den Hund auch verständlich sind.

Den Hund in entscheidenden Situationen nicht sich selbst zu überlassen und seine Fragen beantworten zu können ist viel wesentlicher als ihm die Kommandos "Sitz, Platz und Fuß" beizubringen und ihn damit als gut erzogen zu bezeichnen.

Doch auch der Mensch ist ein Individuum und nicht jeder kann so wie der Trainer es gerne hätte...

Fachliche Kompetenz ist die Grundvoraussetzung einer guten und anerkannten Hundeschule. Alleine mit DVDs und ein paar Seminaren erhält man keine gute Ausbildung und sollte nicht an Problemen herumhantieren. Das kann vor allem für den Hund verheerende Folgen haben, rückt aber bei Misserfolgen und skeptischen Hundehaltern auch den Beruf des Hundetrainers in ein extrem schlechtes Licht.

Es gibt sie schlicht und ergreifend nicht: die "Methode" oder die "Philosophie". Es gibt nur den Hund auf der einen Seite und den Menschen auf der anderen.

Es ist ein Recht des Hundes, sich auf seinen Menschen verlassen zu können und die Aufgabe des Menschen dafür zu sorgen, dass sein Hund das kann.

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